Geld Neuseeland
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Geld Neuseeland

Geld ausgeben und Geld sparen

Ist man in Neuseeland als Reisender unterwegs, findet man schon einige Möglichkeiten, wo man sparen kann. Das fängt beispielsweise bei der Unterkunft an. In vielen backpackern wird die sogenannte YHA- card verkauft, mit der man Vergünstigungen bei Unterkünften, Transport, Klamotten (Kathmandu beispielsweise als großer Outdoor-Shop) oder auch Aktivitäten bekommen kann. Registrieren kann man sich auf www.yha.co.nz, in i-sites des Landes, bei der AA oder man fragt einfach mal bei backpackern nach. Die Karte kostet 40 Dollar für ein Jahr, wenn man über 18 ist, wobei man zu Beginn ebenso eine Telefonkarte mit dazu bekommt. Ob es sich für einen persönlich lohnt, muss man abwägen. Es hängt wesentlich davon ab, wie lange man bleibt und vor allem, wie man reist. Mit einem eigenen Van nutze ich kaum hostels, sodass ich die Karte dafür nicht nutzen kann. Dies muss jeder selbst entscheiden.

Neben dem Schlafen muss man sich auch versorgen. Die großen Supermärkte bieten die Onecard an, mit der man auf ausgewählte Artikel Rabatt bekommt. Dies macht manchmal schon einige Dollar aus und lohnt sich auf alle Fälle. Die Beantragung dieser Onecard ist noch dazu kostenlos über das Internt oder über ein an der Kasse ausliegendes Anmeldeformular möglich. Beim Einkaufen kann man dann auf solche Angebote achten.

Es mag ganz trivial klingen, aber mit dem Kauf von saisonalen Produkten wie Obst bekommt man auch relativ gute Preise. Milchprodukte sind in Neuseeland ein wenig teurer als zu Hause, da die Landwirtschaft hier nicht vom Staat subventioniert wird.

Bei Lebensmitteln oder Dingen des täglichen Bedarfs kauft man am besten in den großen Supermärkten ein, Pak’n Save und Countdown nur einmal als Beispiel. Die Preise sind so gut wie immer günstiger als in den kleinen Shops wie Four Square, wo man für dasselbe Produkt schon mal einen guten Dollar mehr bezahlen muss.

Ebenso bekommt man in der Regel nur bei den großen Märkten Rabatte auf Benzin. Überschreitet man eine bestimmte Einkaufssumme, erhält man an ausgewählten Tankstellen, wie beispielsweise Shell, einen Nachlass auf den Literpreis Kraftstoff. Ist man viel unterwegs, macht sich das durchaus bezahlt! Besonders in den Großstädten findet man viele foodcourts, wo man als Liebhaber von Fast Food eine große Auswahl für einen guten Preis vorfindet.

Manchmal waren die Portionen so groß, dass ich noch das Mittagessen für den nächsten Tag hatte. Wenn man mit dem Wohnen und Essen fertig ist, gibt es immer noch eine Menge zu erleben, was nicht immer kostenlos, teilweise recht kostspielig ist. Museumsbesuche sind in der Regel meist for free, wenn nicht irgendeine besondere Ausstellung im Programm steht. Eine Spende wird erwartet, ist jedoch nicht obligatorisch, sodass man das für sich selbst entscheiden muss. In der Touristinformation erhält man umfangreiches Informationsmaterial mit Vouchern, mit denen man Rabatte bei bestimmten Aktivitäten beziehungsweise Attraktionen bekommt.

Gerade bei den hochpreisigen Dingen kann man mit einem discount von 10% schon eine Menge sparen, was man an anderer Stelle wieder ausgeben kann. Was ich nur jedem empfehlen kann, wenn man nicht unbedingt das große Budget hat, ist Locals zu fragen, was man sich angucken kann, was vielleicht abseits der großen Touristenströme liegt, trotzdem aber nicht minder sehenswert ist. Wenn man mit einem Van unterwegs ist, kann man gleich mal nach schönen Plätzen zum Campen fragen.

Auf diese Weise entdeckt man mitunter wunderschöne Dinge, auf die man sonst nie gestoßen wäre! Einfach ausprobieren, denn fragen kostet bekanntlich nichts! Wer ins Internet gehen möchte, tut dies am besten in Bibliotheken, da die meist kostenloses W-Lan anbieten.

Auf Dauer kann man damit erheblich sparen und vor allem steht man dort nicht so unter Druck, weil man auf die Zeit achten muss. Und dann wäre noch das Telefonieren. Für mich war die beste Lösung eine Prepaid-Karte von einem neuseeländischen Anbieter zu holen (Telecom oder Vodafone NZ). Das Telefonieren vom Handy zu Handy ist hier relativ teuer. Aus diesem Grund wird hier verstärkt auf Textnachrichten zurückgegriffen. Die kostet rund 0,20 Dollar pro SMS. Will man innerorts telefonieren, greift man am besten auf eine landline (Festnetzanschluss) zurück. Das ist wesentlich günstiger als vom Handy zu telefonieren.