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Nelson

Die Stadt Nelson hat heute etwa 50.000 Einwohner und liegt im Norden der neuseeländischen Südinsel. Die Stadt ist landesweit bekannt für ihr mildes, mediterran anmutendes Klima. Noch dazu hat Nelson angeblich die meisten Sonnenstunden in ganz Neuseeland – kein Wunder, dass sich immer mehr „Kiwis“ dort ansiedeln wollen. Gelbgoldene Strände, blaugrün schimmerndes Meer, die Nähe zu drei attraktiven Nationalparks und eine junge kreative Künstlergemeinde machen Nelson zudem zu einem idealen Reiseziel.

Am besten lernt man Nelson auf einem selbstgeführten Rundgang durch die Innenstadt kennen, wie beispielsweise dem „Historical Trail“ oder dem „Arts Trail“. Die Touristeninformation hat alle Broschüren hierzu und gibt ebenso gerne Tipps, wo man in der Umgebung am besten Weinkellereien, Ateliers, Galerien und sonstige Künstlerwerkstätten besichtigen kann.

Wer jedoch einmal einen Blick auf die glitzernde Cook Strait geworfen hat, den wird es recht bald an einen der Strände ziehen. Der Tahuanui Beach und Rabbit Island befinden sich in unmittelbarer Nähe der Stadt.

Wem dies nicht genug ist, der sollte unbedingt einen Ausflug in den nahe gelegenen Abel Tasman National Park einplanen. Sichelförmige Buchten mit goldenem Sandstrand, das türkis schimmernde Meer und die grünen Wälder mit einheimischen Baumarten bilden eine atemberaubende Farbenkombination, die unweigerlich jeden Besucher in ihren Bann schlägt. Den Abel Tasman National Park erlebt man am besten auf einer Wanderung oder vom Seekajak aus. Der leicht erreichbare Park bietet sich für einen Tagesausflug an, jedoch gibt es auch Möglichkeiten, tiefer in die phantastische Natur einzutauchen. Der „Abel Tasman Coastal Track“, eine drei- bis fünftägige Wanderung, führt an der Küste entlang durch den Nationalpark und passiert dabei zahlreiche wunderschöne Buchten, die zum Baden einladen.

Für weitere Strandabenteuer bietet sich in Ausflug in das Gebiet der Golden Bay an. Neuseelands größte Frischwasserquelle, Sanddünen und interessante Felsformationen am Wharariki Beach und der Farewill Spit, eine weit ins Meer hinausragende Landzunge, sind die Hauptattraktionen des Gebiets, das zudem über einen großer Artenreichtum an Vögeln und planschende Seehunde an einigen Stränden verfügt.

 
 

Südlich von Nelson liegt der Nelson Lakes National Park. Der Kontrast zur Landschaft des Abel Tasman National Park könnte kaum größer sein: Hier prägen schroffe Berge, ehemals vergletscherte Täler und zwei glitzernde Seen, Lake Rotoroa und Lake Rotoiti, das Landschaftsbild. Von kurzen, auch für Familien geeigneten Wanderungen bis hin zum mehrtägigen Hüttenabenteuer hat der Park alles zu bieten.

Im Westen Nelsons liegt der Kahurangi National Park, einer der jüngsten und größten Nationalparks Neuseelands. Bergketten, Flüsse, weite Täler und eine enorm vielfältige Vegetation sind kennzeichnend für die Gegend. Die ganze Vielfalt erschließt sich am besten auf einer mehrtägigen Wanderung, auf der verschiedene Vegetationszonen durchlaufen werden. Am bekanntesten ist der „Heaphy Track“, eine vier- bis fünftägige Wanderung quer durch den Park.

Und wer nach der Wanderung wieder nach Nelson kommt, wird gerne zur Entspannung an einen der Strände zurückkehren oder die Stadt auf einer Bootsfahrt vom Meer aus erkunden.